Tod eines Gummibärchens

Anne Kunz und Anna-Lena Hertenstein lassen mit grellem Aufleuchten ein Gummibärchen verschwinden

Friesenheim. Ein grelles Aufleuchten, ein wenig Rauch und das Gummibärchen war verschwunden. Kurz vorher amüsierten sich die Grundschüler noch am Tanz des Gummibärchens auf dem heißer werdenden Salz, dann endete der Todeskampf der Süßigkeit im hellsten Feuer. Diese und weitere Experimente bekamen die Friesenheimer Grundschüler von ihren Kollegen der Haupt- und Realschule Friesenheim beim zweiten Teil des Naturwissenschaftlichen Demonstrationstages geboten.

Wieder mussten Zehntklässler der Realschule ihre vorbereiteten und bearbeiteten Experimente vor Grundschülern, dem schwierigsten aber auch dankbarsten Publikum der Welt, erklären und durchführen. An diesem Tag stand die Chemie im Mittelpunkt und es zischte und qualmte so richtig kräftig an allen Ecken und Enden des Schulgebäudes, als die Abschlussschüler loslegten. Spannend und lehrreich für alle beteiligten Schüler, aber auch für den begleitenden Lehrer Steffen Maack, der auch einmal richtig erschrak, als bei einer Explosion ein Reagenzglas zu Bruch ging. Aber alle Sicherheitsvorkehrungen waren besprochen und eingehalten und so ist keinem der kleinen Zuschauer irgendetwas passiert, außer vielleicht, dass bei manchem das Interesse an der Chemie geweckt wurde, aber mit diesen Folgen können an der Haupt- und Realschule Friesenheim alle leben.